Hilfe für La Saline

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Freitag, 3. Januar 2014

Mein Projekt 'Hilfe für La Saline'?

Was ist mit meinem Hilfsprojekt 'Hilfe für La Saline'?

Ganz unmittelbar nach dem grossen Erdbeben vom 12. Januar 2010 habe ich in Haiti im Slum La Saline am Hafen von Port au Prince ad hoc eine persönliche Hilfsgruppe Hilfe für La Saline auf die Beine gestellt. Mit Unterstützung von Schweizer Freunden konnten wir Erste Hilfe in Form von Nahrung und medizinische Unterstützung leisten, eine Suppenküche einrichten, Strassen und Plätze mit Schutzblachen gegen Regen und Sonne überspannen, einen Stromgenerator installieren und ein Kinderdorf einrichten. Ich hatte vor Ort für alles qualifiziertes Fachpersonal, das unsere Hilfe in die Realität umgesetzt hat.

Kindergruppe mit Pastor Oligesse

Das Projekt Kinderdorf La Saline war mein grosses Herzensanliegen. Ich habe alle meine Möglichkeiten genutzt und meine Kontakte hier und in der Schweiz um Unterstützung gebeten. Dieses Projekt hat wertvolle Hilfen erfahren und diese Hilfen sind angekommen. Der Himmel wird es danken.

Eine Schweizer Frauengruppe hat mir dann ihre Hilfszusage gegeben und über mehrere Monate hinweg mit Direktspenden an das Kinderdorf geholfen. Leider hat diese Gruppe dann versagt und ihre Zusage für die weitere Kinderhilfe nicht eingehalten. Die Hintergründe sind mir nicht bekannt.


Ich selbst bin immer wieder nach Haiti gefahren und habe mich bemüht, alle Teile meiner kleinen Hilfsgruppe unter Kontrolle zu halten. Als dann die Hilfen immer geringer wurden, konnte ich die Reisen nicht mehr finanzieren. Und ohne Kontrolle versickert jede Hilfe im Sand der Hungers und der Not. Die Soforthilfe konnte ordnungsgemäss beendet werden. Das Kinderdorf musste ich leider aufgeben, was mich ausserordentlich schmerzt.

Auch die Kinder-Patenschaften liessen sich aus der Ferne nicht mehr halten und mussten ebenfalls aufgegeben werden.

Heute liegt der Kern meines Engagements, wie in diesem Blog beschrieben, in einer haitianischen Wohngemeinschaft in Las Terrenas in der Dom.Rep., die ich ganz persönlich finanziere. Doch auch hier muss die erforderliche Kontrolle sehr eng gehalten werden, weil die notwendigen finanziellen Hilfen immer wieder in Hunger- und Notkanälen verschwinden. Diese Hilfe werde ich auch weiter beibehalten, als meinen Tribut an die Not der Menschen in Haiti, die nach wie vor besteht.

Freitag, 2. Dezember 2011

Heutiger Stand des Hilfsprojekts

Essensausgabe in der Suppenküche
HaJo's Hilfsprojekt 'SLN fundraising La Saline'
http://www.facebook.com/pages/SLN-Social-networking-La-Saline/129617793723156?sk=wall
wurde ganz unmittelbar nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 ins Leben gerufen und mit namhaften Vertrauensspenden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und der Dominikanischen Republik unterstützt.
Der Ablauf der Haiti-Hilfe ist chronologisch dargestellt im Blog http://hilfefuerlasaline.blogspot.com/

Das Gesamtprojekt der Sponsoren und Projekt-Unterstützer einerseits, sowie Helfer vor Ort andererseits ist dargestellt auf der Grafik in der rechten Spalte.
Der heutige Stand unserer Haiti-Hilfe ist aufgrund der eingeschränkten Hilfe auf die nur noch sporadisch aktive Suppenküche, eine Patenschafts-Community und eine Wohngemeinschaft in Las Terrenas für mittellose haitianische Familien aus La Saline begrenzt.

Unsere Hilfe für La Saline, dem Slum am Hafen von Port au Prince, wird zurzeit in nachhaltige Hilfen zur Selbsthilfe umgewandelt. Hierfür wurden drei Sponsoren-Projekte entworfen:

.1 Einrichten eines Colmado-Bistro anstelle Suppenküche an der Plaza Jérémie in La Saline, Leiter Jodny Jeanbaptiste
.2 Einrichten eines Gebrauchtwaren-Shops durch Familie Roseline in La Saline, verantwortlich Mme Roseline
.3 Internet-Projekt für Jugendliche in La Saline, Slum am Hafen von Port au Prince


Wer sich an einem dieser Projekte beteiligen möchte, setze sich bitte mit mir unter hajoba@gmail.com in Verbindung. Bitte bleibt mir gewogen und unterstützt meine Hilfe zur Selbsthilfe in La Saline, dem Slum am Hafen von Port au Prince

Euer HaJo in Las Terrenas

Freitag, 24. Juni 2011

Patenschaften für Roselines Kinder in Haiti

Das Erdbeben vom 12.Januar 2010 hat die mausarme Familie Roseline in La Saline, dem Armenviertel am Hafen von Port au Prince noch ärmer gemacht, als sie vorher schon waren. Es fehlt in der neunköpfigen Familie an Essen und Trinken, Kleidung, Hygiene und Medizin. Die Familie lebt zur Zeit in einer 1-Zimmer-Behelfswohnung. Wir wollen der Familie helfen, leben zu können und hoffen, dass es gelingt, auch ihr Haus wieder aufzubauen.

Hans Joachims Hilfsgruppe in Las Terrenas in der Dominikanischen Republik vermittelt Patenschaften für die Kinder. Das hilft der ganzen Familie. Vier von den sieben Kindern haben bereits Pateneltern, die in einer Patenschaftskommunity http://kindervonroseline.blogspot.com/ vereint sind. Es sind Gosia und Heike aus Freiburg/D und Myriam und Martin aus Zürich. Wir würden uns alle freuen, wenn für die restlichen drei Kinder ebenfalls noch Pateneltern gefunden werden könnten.